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„Lebensretter sein“ – gemeinsames Projekt des DFB und der Deutschen Herzstiftung wurde beim TuS Ellmendingen vorgestellt.



Das Bild von über Personen gebeugten Ersthelfern ist man ist man ehesten von Rettungssanitätern und Notärzten gewohnt. Dass aber auch jeder Einzelne durch rasches Handeln und beherztes anpacken zu einem Lebensretter werden kann, dies unterstreichen die Deutsche Herzstiftung und der Deutsche Fußballbund (DFB) mit ihrem gemeinsamen Projekt „Lebensretter sein“. In einer Kurzschulung erfahren dabei Vereinsmitglieder von Ärzten und Fachleuten, was zu tun ist bei plötzlicher Bewusstlosigkeit, Atmungsausfall und Herzstillstand; so auch jüngst beim TuS Ellmendingen. Auf Empfehlung des Vorsitzenden Helmut Mornhinweg hatte man sich an den Badischen Fußballverband gewandt um als einer der ersten Vereine in der Region eine solche Schulung zu erhalten.

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So trafen sich am 29. Oktober zahlreiche Interessierte im Clubhaus des Vereins um aus dem Munde von Prof. Rainer Zimmermann (r.), dem langjährigen Chefarzt der Kardiologie am Helios-Klinikum Pforzheim, die richtigen Maßnahmen und Handgriffe zu erfahren. Wichtig, so der Experte sei vor allen Dingen die sofortige Herzdruckmassage.

Hierbei würde man neuerdings aber auf eine zusätzliche Mund-zu-Mund-Beatmung verzichten. Neben der schnellen Absetzung eines Notrufs über 112 sei es vor allen Dingen wichtig die Herzdruckmassage mit kräftigem Druck und konsequent auszuführen. Ein, aus heutiger Sicht unverzichtbares medizinisches Gerät bei der Reanimation sei ein Defibrillator. Ein solches, auch von Laien einfach zu bedienendes Gerät, ist heut vielerorts schon in öffentlichen Gebäuden oder größeren Institutionen vorhanden. Der TuS Ellmendingen musste hier jedoch passen. Im Hinblick auf Zuschauerzahlen und die vielen sportlichen Aktivitäten des Vereins wurde von den Experten aber die Anschaffung eines solchen, etwas mehr als 1000 € teuren Rettungsgeräts empfohlen. Wie einfach dies zu handhaben ist, wurde bei der Kurzschulung unter Einbeziehung der Besucher eingehend demonstriert. Bild 002 Abschließend sprachen sich sowohl der Vorsitzende, als auch die Anwesenden für die mögliche Anschaffung eines Defibrillators aus. Mit Blick auf die, für den Verein nicht unerheblichen Kosten will man jedoch zunächst nach Sponsoren hierfür Ausschau halten.

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Die richtigen Sofortmaßnahmen bei Atmungsausfall und Herzstillstand erfuhren beim TuS Ellmendingen unter anderem Timo Wasserbäch (r.), sowie (v.l.) Silke Deeg, Jessica Zentner und Claudia Zentner von Manuel Romero (2.v.r.). Im Rahmen des Projekts „Lebensretter sein“ vom Deutschen Fußballbund und der Deutschen Herzstiftung gibt ein Expertenteam organisiert vom Badischen Fußballverband Kurzschulungen bei den Mitgliedsvereinen

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