Turn- und Sportvereinigung
Ellmendingen e.V.

1891

Anfangsjahre

Ein wandernder Schneidergeselle löst den Funken aus.

Der als wandernder Schneidergeselle überlieferte „Schneider Schroth“, Johann dürfte als Gründer des Turnvereins in Ellmendingen gelten. Er brachte die Begeisterung für das Turnen aus der Schweiz mit, was auch in Ellmendingen reges Interesse fand. Ihm standen bei der Gründung im Jahre 1891 zur Seite: Wilhelm Drollinger, Albert Bodemer, Christoph Dittler und Albert Diebold.

Das Turnen spielte sich zunächst, auf die warme Jahreszeit beschränkt, im Freien ab. Der Platz rechts der neuen Kelter (jetziges Anwesen Dieter Augenstein), war das erste Betätigungsfeld der jungen Turner. Nachdem man später einen Turnplatz auf dem jetzigen Gelände des Winzerkellers anlegen konnte, war auch im Winter im Saal des alten „Löwen“ eine Unterkunft für die Turner gegeben.

Die nun folgende Blütezeit des Vereins sah an dessen Spitze die Vorstände Albert Diebold (um 1902) und Wilhelm Augenstein (Hofschwarz). Ihn löste der langjährige Turnwart Hermann Friedrich Augenstein als Vorstand ab. Dann war Zimmermeister Franz Seemann für zwei Jahre die Nr. 1 im Verein, abgelöst von Otto Augenstein, der später nach Pforzheim übersiedelte und dort ein kleines Geschäft eröffnete.

In den Jahren vor dem ersten Weltkrieg nahmen die Ellmendinger Riegen auch an etlichen Gau- und Kreisturnfesten mit recht gutem Erfolg teil. Pforzheim, Freiburg, Mannheim oder Tiefenbronn waren einige dieser Stationen.

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