Turn- und Sportvereinigung
Ellmendingen e.V.

1977–1983

Sportlich geht’s bergauf

Im Jahre 1977 konnte mit einem 4. Tabellenplatz in der A-Klasse die Zugehörigkeit und somit der Aufstieg in die neu geschaffene Bezirksliga Pforzheim errungen werden. Natürlich war da ein kleiner Umtrunk im Gange, der sich vom sonntäglichen letzten Spiel bis zum Montagabend hinzog. Dass damals einige im Arnbach den Nachhauseweg antraten und die Straße, und somit andere Verkehrsteilnehmer, schonten, war schon ein feiner Zug. Peter Seiler hatte den Vorstandsposten des Vereins übernommen und mit viel Geschick die positive sportliche Zukunft eingeläutet.

Sportlich brach aber zunächst eine harte Zeit an. Die Leistungen und Anforderungen in dieser Bezirksliga standen auf höherem Niveau. Die meisten Mannschaften holten mit und ohne Geld auswärtige Spieler. Nicht der TuS…. Man zog es vor, den eigenen Nachwuchs zu berücksichtigen, für Trainer Heinrich „Heini“ Gärtner, kein leichtes Unterfangen. Als das Team wieder mit Vorschusslorbeeren in die Saison startete, kam der Einbruch unter dem neuen Trainer Erwin Metzger aus Nöttingen. Es lief nicht so wie es sollte, man fand sich auf dem letzten Tabellenplatz, mit erschreckenden fünf Punkten Abstand zum rettenden Ufer. Doch nach einer unglaublichen Aufholjagd unter Trainer Gerhard Haas wurde im letzten Saisonspiel Ispringen mit 5:0 geschlagen. Die Klasse war gerettet. Ein Jahr harte Arbeit folgte, die Ernte war gut, man fand sich auf einem sehr guten Mittelfeldplatz wieder.

Die treuen Ellmendinger Fußballanhänger dachten nun an mehr, die Mannschaft enttäuschte sie aber bitter. Nach der Generalversammlung am 25.01.1981 stand die Elf auf Platz 12, mit einem Punkt mehr als der Letzte Eisingen. Nachdem zwischenzeitlich Heinrich Gärtner wieder das Training übernahm, Gerhard Haas schied nach sehr guter Arbeit aus, besann sich unsere Truppe wieder auf ihr Können und holte noch mit 28:24 Punkten den 6. Tabellenplatz.

Nach Abschluss der Vorrunde 1981/82 befanden sich die „Winzer“ mit einem Verlustpunkt mehr als Tabellenführer Nöttingen auf dem 4. Platz in Lauerstellung. Der neue Trainer Ernst Beck motivierte seine Elf sogar so weit, dass nach einem 0:1 Sieg in Dürrn der 1. Platz in der Tabelle erreicht war. Und das sieben Spieltage vor Schluss. Die Jagd auf uns begann. Dass am Schluss Nöttingen die Nase vorn hatte, wir wurden Dritte, war für uns kein Beinbruch.

Zwischenzeitlich hatte der Verein einen neuen, aber auch unbekannten Vorstand. Peter Gröteke, zugezogen aus Neuhausen-Steinegg, nahm das Amt bei der Generalversammlung im Jahre 1980 an und leitete fortan die Geschicke des Vereins zehn Jahre lang mit großem Erfolg. Trainer Beck setzte seine ausgezeichnete Arbeit kontinuierlich fort, mit dem Ziel, eine Spitzenmannschaft zu formen. Die Saison 1982/83 legte den Grundstein, ein sechster Platz, für spätere Erfolge. Im Pokal erreichte Beck mit seiner Truppe unter 64 Kreisvereinen das Endspiel beim 1. FC Pforzheim. Auf dessen Sportgelände mussten wir uns zwar mit 3:0 beugen, aber die Sympathien gehörten uns. Mit dem Erreichen des Endspiels hatten wir den Einzug in die BFV Pokalrunde geschafft. Bei der Auslosung in Sinsheim jedoch fielen unsere Vertreter aus allen Wolken, denn unser zugeloster Gegner am Pfingstmontag 1983 war kein geringerer als SV Neckargerach. Vorweg, wir verloren dieses Spiel nach einer 1:0 Führung noch 4:1. Für unser Team war dies vergangene Jahr ein Lernprozess auf hohem Niveau.

Am 20. und 21. Juni 1981 fand das 1. Straßenfest in Ellmendingen statt. Der Verein beteiligte sich mit einem Stand vor der Gaststätte Löwen und verkaufte Grombierewurst mit Kartoffelsalat.

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