Voller Tatendrang, mit dem Ziel Aufstieg, startete der TuS in die neue Saison 1964/65 unter Spielertrainer Jürgen Kohlmetz, der als Torwart der Rückhalt der Mannschaft war.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzte sich die TuS-Mannschaft an die Spitze der Tabelle und gab diese bis Ende der Saison nicht mehr ab. Mit 35:7 Punkten und einem Torverhältnis von 66:19 hatten wir am Ende fünf Zähler Vorsprung vor der TG Stein. Im zweiten Anlauf, das erste Spiel endete 1:1, errang unsere Elf auch die Kreismeisterschaft gegen Dillweißenstein in Brötzingen mit 3:1 Toren.
Mit einer verjüngten Mannschaft und einem hervorragenden Start in die A-Klasse, stellte Trainer Kohlmetz sein Team unter Erfolgdruck, doch es zeigte sich, dass die jungen „Dachse“ auch nach anfänglicher Begeisterung noch Fehler auszumerzen hatten. Dennoch ein guter 8. Platz mit 25:27 Punkten nach Abschluss der Saison. Auf dem Kreistag wurden die Winzer von der A-Klasse, Gruppe Nord, in die Südgruppe wegen der geographischen Lage versetzt, in die sogenannte „Heidelbeerliga“.
Standvermögen bewies das TuS-Team in der nächsten Spielrunde 1966/67 nicht, sonst hätte man ein wichtiges Wort bei der Meisterschaft mitreden können. Lange hielt man sich in der Spitzengruppe, um am Ende mit 31:21 Punkten den 4. Tabellenplatz zu belegen. Die Reserve wurde mit 42:10 Punkten Tabellenzweiter.
Nun folgte eine lange Zeit in der A-Klasse. Die Mannschaft befand sich im Umbruch und kämpfte mit wechselndem Erfolg. Immer wieder schafften Talente aus der A-Jugend den Sprung in die I. Mannschaft. Das Ergebnis war eine Stabilisierung und eine Erweiterung des Spielerkaders. Langsam zeigte sich die gute Arbeit und das Vertrauen auf den eigenen Nachwuchs trug Früchte.