All den äußeren Widrigkeiten zum Trotz – erst langsam wurde Fußball als Sportart anerkannt – war sein Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. Dem trug man auch in Ellmendingen Rechnung, denn der Sportplatz wurde immer weiter ausgebaut. Mit Bauschutt vom „Löwenbrand“ wurde der Platz aufgefüllt und zur Entwässerung wurden Drainagen gelegt. Dies geschah im Jahre 1930/31. Auch die jungen Kastanien längs des Mühlgrabens gediehen prächtig und erfreuten Besucher und Spieler vor allem in der warmen Jahreszeit gleichermaßen.
Nach Christoph Bach, der etliche Jahre die Geschicke des Vereins leitete, waren Fritz Hauber, Otto Augenstein und ab 1930 der langjährige Turner Albert Fiess Vorstände des Vereins. Bis etwa 1930 waren die Ellmendinger Turner und Leichtathleten aktiv. Während dieser Zeit fanden die Aktivitäten auf dem alten Ellmendinger Sportplatz (etwa 2/3 des heutigen Spielfeldes) und im Löwensaal statt. Das Turnen und die Leichtathletik fanden ihr Ende, da das Interesse nachließ und die Aktiven sich dem Fußballspielen zuwandten.
In dieser Zeit wäre im Ortsteil „Sprodel“ fast ein zweiter Sportverein gegründet worden. Die Spieler der „Sprodel“ trainierten auf der heutigen „Sauweide“. Später ließen sie sich doch zu Besseren belehren und schlossen sich der Turn- und Sportvereinigung an. Eines der Hauptprobleme war die Beschaffung eines Balles. Oftmals wurde die Lederhülle mit Heu gefüllt, da keine Blase zu beschaffen war.