Turn- und Sportvereinigung
Ellmendingen e.V.

1951–1959

Amateurliga-Aufstieg und Clubhausbau

Auf seine heutige Größe wurde der Sportplatz 1951/52 erweitert. Diese recht sinnvolle Arbeit honorierten die Aktiven, denn sie stiegen, nachdem sie den FSV Buckenberg im zweiten Anlauf mit 2:1 besiegten, in die II. Amateurliga auf. Nicht auszumalen, was sich damals im Vereinslokal „Adler“ alles abspielte. Eine ganz große Leistung war dies ja schon für eine Mannschaft aus so einem kleinen Ort.

Da in der Saison 1953 Amateur-Nationalspieler Kurt Ehrmann das Training übernahm, musste eine Platzbeleuchtung installiert werden. Als 1. Vorsitzender fungierte damals Walter Mayer, der seinen Bruder Bruno Mayer am 24.08.1951 abgelöst hatte. Dann am 2. Juli 1954, bei der Generalversammlung, nach mehrjähriger Tätigkeit, wurde er von dem langjährigen Schriftführer Hugo Friedrich abgelöst.

In jener Zeit wurde auch das Thema Clubhausbau aufgenommen und im August 1955 zur Durchführung gebracht. Der Gemeinderat beschloss am 24.09.1955 einen Zuschuss für den Clubhausbau, der auch vom Regierungspräsidium gewährt wurde. Veranschlagt wurde eine Summe von 39.500 D-Mark, die bis zur Fertigstellung des Clubhauses auf 43.000 D-Mark anwuchs. Neben einem Darlehen über 30.000 D-Mark wurden Bausteine an die Mitglieder verkauft, die durch Verlosung jährlich zurückbezahlt wurden. Besonders hervorzuheben sind neben der Baufirma Erwin Augenstein auch die vielen Vereinsmitglieder, die viel Engagement zeigten.

Schon am 01. Juli 1956 konnte das Heim mit einem zweitätigem Fest und der anschließend stattfindenden Deutschen Meisterschaft der Radamateure eingeweiht werden. Aber ohne den guten Geist der Verbundenheit mit der Ellmendinger Geschäftswelt wäre dieses Vorhaben nicht so schnell erschaffen worden.

Die Verwaltung, unter der das Clubhaus erstellt wurde, sah folgendermaßen aus: 1. Vorsitzender: H. Friedrich, 2. Vorsitzender: P. Schroth, 1. Kassier: W. Heinkel, Schriftführer: H. Friedrich junior, Spielausschuss: W. Augenstein, G. Schroth, Fiess, Jugendleiter: E. Dennig, Radfachwart: E. Müller, H. Augenstein, Ballwart: K. Bischoff, Platzwart: H. Bauschlicher, Spielschriftführer: H. Friedrich senior. Am 11.03.1959 wurde von der Verwaltung die Verdolung des Mühlgrabens beschlossen und dann auch in die Tat umgesetzt.

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