Turn- und Sportvereinigung
Ellmendingen e.V.

1946–1950

Neubeginn in den Nachkriegsjahren

Am 1 Februar 1946 konnte die erste Generalversammlung in den „Ochsen“ einberufen werden. Hierbei wurde gewählt: 1. Vorsitzender: Otto Büchele, 2. Vorsitzender: Karl Osswald, Schriftführer Bruno Bürkle, Kassier: Walter Baumann, Spielausschuss: Karl Hug. Mit Ellmendinger Wein konnten damals die ersten Trikots, Fußballstiefel oder Fußbälle eingetauscht werden. Schlimme Verletzungen erlitten in der Folgezeit Bruno Bürkle, Karl Hug, Erich Dennig und Peter Hoffmann. Trotz dieser unliebsamen Vorfälle ging es mit dem Fußball wieder aufwärts.

Nachdem Otto Büchele nach einer Meinungsverschiedenheit am 14.10.1946 zurückgetreten war, erfolgten Neuwahlen am 22.03.1947 mit dem neuen Vorstand Fritz Hug. Der Sportplatz und die Barriere wurden wieder instandgesetzt und auch eine Sporthütte konnte erstellt werden. Dann 1948 zeigte auch die sportliche Bilanz nach oben.

Auf dem Pforzheimer Holzhof konnte im Entscheidungsspiel vor über 2000 Zuschauern gegen Dietlingen mit 3:0 der Aufstieg geschafft werden. In einem weiteren Aufstiegsspiel bezwang man Göbrichen ebenfalls auf dem Holzhof mit 3:1, so dass der Aufstieg dann entgültig perfekt war. Bis in die USA drang diese Kunde. Und die Ellmendinger Auswanderer honorierten diese Leistung. Ein kompletter Sport, natürlich in weinrot, und zwei Bälle kamen aus Übersee. Man konnte voller Hoffnung in die Zukunft blicken.

Am 14. Februar 1948 folgte Albert Bürkle als Vorstand und wurde bei der Generalversammlung am 12.02.1949 wieder von Otto Büchele abgelöst. Aber auch seine Amtsperiode dauerte nicht allzu lange, denn bereits am 17. September 1949 wurde Bruno Mayer zum neuen Vorstand gewählt. In der Verbandsrunde erkämpfte sich der TuS gleich die Vizemeisterschaft hinter Ersingen. Erstmals wurde eine Jugendmannschaft zur Verbandsrunde gemeldet.

Ab 1950 wurden auch regelmäßig Ausflüge und Sportfeste durchgeführt. Dass schon damals Petrus den Fußballern nicht immer gut gesonnen war, zeigte die Tatsache, dass bei einem Sportfest der Kassier seine sauer eingenommenen Geldscheine auf dem Bratwurststand trocknen musste.

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